BillSight

Kenne deine monatlichen Grundkosten.

Die eine Zahl, die dir sagt, was dein Leben wirklich kostet. So berechnest du sie in fünf Minuten — ohne Tabellenkalkulation, ohne Bankzugang.

Was sind monatliche Grundkosten?

Deine monatlichen Grundkosten sind der Mindestbetrag, den du jeden Monat brauchst, damit dein Leben weiterläuft — nicht zum Ausgehen, nicht zum Sparen, nicht zum Investieren. Einfach nur, um auf deinem aktuellen Lebensstandard zu existieren.

Miete oder Hypothek. Strom und Wasser. Dein Handytarif. Die Streaming-Dienste, die du wirklich nutzt. Das Fitnessstudio. Addiere alles. Dieser Betrag sind deine Grundkosten.

Konkretes Beispiel: Miete 850€, Nebenkosten 110€, Handy 25€, Abonnements 40€, Fitnessstudio 30€ — das sind 1.055€ im Monat. Du brauchst mindestens 1.055€, bevor du an irgendetwas anderes denken kannst.

Warum fast niemand seine Zahl kennt

Die meisten Budget-Apps beginnen damit, deine Bankzugangsdaten zu verlangen. Sie importieren jede Transaktion — den Kaffee, das Takeout, das Abo, das du vor drei Jahren vergessen hast zu kündigen. Du verbringst zwei Stunden mit Kategorisieren. Zwei Wochen später hast du aufgehört, sie zu nutzen.

Diese Arbeit hilft dir nicht bei wichtigen Entscheidungen. Du weißt bereits, dass du einen Kaffee gekauft hast. Was du nicht weißt — was fast niemand auswendig weiß — ist die feste Zahl unter all diesen variablen Ausgaben.

Deine monatlichen Grundkosten sind die Zahl, die du brauchst, wenn ein Freund fragt, ob du es dir leisten könntest, in eine andere Stadt zu ziehen. Wenn dein Arbeitgeber die Vier-Tage-Woche mit 20% weniger Gehalt anbietet. Wenn du überlegst, freiberuflich zu arbeiten. In diesen Momenten brauchst du eine Zahl, keine Transaktionshistorie.

So berechnest du sie in fünf Minuten

Du brauchst keine Software. Öffne die Notizen deines Handys und schreibe vier Kategorien auf:

  1. Wohnen — Miete oder Hypothekenrate. Eine einzige Zeile. Deine größten Fixkosten.
  2. Nebenkosten — Strom, Wasser, Gas, Internet, Handytarif. Normalerweise drei bis sechs Zeilen.
  3. Abonnements — Streaming, Software, Nachrichten, Cloud-Speicher. Alles, was monatlich oder jährlich abgerechnet wird (Jahresbeträge durch 12 dividieren).
  4. Gesundheit & Lifestyle — Fitnessstudio, Krankenversicherungsprämie wenn fest, jede wiederkehrende Wellness-Ausgabe.

Addiere alles. Diese Zahl sind deine monatlichen Grundkosten.

Zwei Regeln: Nimm nur Kosten auf, die unabhängig davon anfallen, was du diesen Monat tust. Lebensmittel und Restaurantbesuche gehören nicht dazu — die variieren. Sparraten auch nicht — das ist ein Ziel, keine Grundkosten.

Was du tun kannst, wenn du sie kennst

Eine neue Wohnung bewerten: du schaust dir eine Wohnung an, die 200€ mehr im Monat kostet. Mit deinen Grundkosten zur Hand weißt du sofort, ob dein Einkommen den neuen Gesamtbetrag deckt — und um wie viel. Kein Tabellenblatt nötig.

Freiberuflich arbeiten oder den Job wechseln: deine Grundkosten sind das Mindestmonatshonorar, das du brauchst, bevor du den Schritt wagst. Wenn deine Grundkosten 1.400€ betragen und der Freiberufler-Vertrag 1.800€ zahlt, hast du 400€ Puffer. Das ist deine Risikorechnung.

Sabbatical oder Auszeit planen: multipliziere deine Grundkosten mit der Anzahl der Monate, die du dir frei nehmen möchtest. Addiere 20% Puffer. Das ist dein Sparziel. Nichts Komplizierteres.

Der gemeinsame Nenner: die Grundkosten verwandeln finanzielle Angst in eine konkrete Zahl. Wenn du sie kennst, werden Entscheidungen klarer.

Was BillSight dabei macht

BillSight ist eine kostenlose iOS- und Android-App, die um diese eine Idee herum gebaut wurde. Du gibst deine Fixkosten einmal ein — Miete, Nebenkosten, Abonnements, Fitnessstudio — und die App zeigt dir die monatliche und jährliche Summe. Das sind deine Grundkosten.

Keine Bankverbindung. Kein zu erstellendes Konto. Keine Transaktionskategorisierung. Deine Daten leben in einer lokalen SQLite-Datenbank auf deinem Handy und verlassen es nie. Die App wird durch kleine, unaufdringliche AdMob-Werbebanner finanziert.

Wenn du jede Transaktion verfolgen möchtest, sind YNAB oder Monarch bessere Werkzeuge dafür. Wenn du deine Zahl schnell wissen möchtest — ohne jemandem dein Bankpasswort zu geben — ist BillSight genau dafür gemacht.

FAQ

Sind monatliche Grundkosten dasselbe wie ein Budget?
Nein. Ein Budget plant und verfolgt alle Ausgaben. Die Grundkosten sind nur der feste, nicht verhandelbare Teil — die Basis vor den Ermessensausgaben. Du kannst deine Grundkosten kennen, ohne jemals ein Budget zu machen.
Wie oft sollte ich sie neu berechnen?
Wenn sich eine Fixkosten ändert: du ziehst um, kündigst ein Abonnement, schließt ein neues ab oder deine Tarife ändern sich. Nicht jeden Monat. Die Grundkosten sind als stabil gedacht.
Sollte ich Lebensmittel einschließen?
Nein. Lebensmittel variieren von Monat zu Monat. Die Grundkosten umfassen nur vertragliche, vorhersehbare wiederkehrende Ausgaben. Wenn du ein Minimum für Lebensmittel schätzen möchtest, füge eine konservative Schätzung hinzu — halte sie aber getrennt, damit du weißt, was wirklich fest ist.
Was sind 'monatliche Grundkosten'?
Das ist der Mindestbetrag, den dein Leben jeden Monat erfordert — Miete, Nebenkosten, Abonnements. Der nicht reduzierbare Teil deines Budgets.

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